Zwiefalten, Deutschland

Denkmal zur deutschen Wiedervereinigung

 
Im La Tessoualler Park wurde zehn Jahre nach dem Mauerfall, am 9. November 1999, ein Denkmal für die deutsche Einheit errichtet. Initiiert wurde es vom Geschichtsverein Zwiefalten. Die beiden auseinanderragenden Betonstelen, die ein Stahlring miteinander verbindet, wurden von den Steinbildhauern Herbert Leichtle und Ferdinand Seitz nach einem Entwurf der Künstlerin Ursula Nollau angefertigt. Das Denkmal symbolisiert die beiden deutschen Staaten, die trotz Teilung miteinander verbunden waren. Seit dem Fall der Mauer pflegt Zwiefalten enge Kontakte zu der Stadt Ohorn in Sachsen. Ausschlaggebend dafür war der Besuch des Zwiefaltener Bürgermeisters Hubertus-Jörg Riedlinger im Oktober 1989 in der DDR, bei dem er den späteren Bürgermeister von Ohorn kennenlernte. Zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit 2009 nahmen Gäste aus der Partnergemeinde Ohorn sowie das Ehepaar Nollau an den Feierlichkeiten am Denkmal und im Saal des Konventbaus teil.

Ereignisse

9. November 1999 - Errichtung
Errichtung des Denkmals zur deutschen Wiedervereinigung

Publikationen der Bundesstiftung

  • Kaminsky, Anna (Hrsg.): Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR, 3. Aufl., Berlin 2016
 
  • Kategorie: Gedenkort
  • Historisch: Nein
  • Standort: La Tessoualler Park
  • Stadt: Zwiefalten
  • Gebiet: Baden-Württemberg
  • Land: Deutschland